Heutzutage ist unser zivilisiertes Leben oft geprägt von unnatürlichen Ernährungsgewohnheiten, einem stressigen Alltag, zu wenig Bewegung in der Natur und übermäßigem Sport. Die aus dieser ungesunden Lebensweise entstehenden Säuren und Schadstoffe sammeln sich im Organismus an und äußern sich in individuellen Symptomen, wie Hautproblemen, Cellulite, Stimmungsschwankungen, Regelschmerzen oder Migräne. Während deiner monatlichen Regelblutung scheidet dein Körper Säuren und Schadstoffe aus und reinigt und entlastet sich damit regelmäßig selbst.

In der Schwangerschaft findet diese Reinigung durch das Ausbleiben der Regelblutung nur noch eingeschränkt statt. Dein Körper neutralisiert daher die überschüssigen Säuren mit Mineralstoffen aus seinen Körperdepots. Dieser Mineralstoffentzug kann Hautprobleme, Hämorrhoiden, Bindegewebsschwäche, Schwangerschaftsstreifen, Krampfadern, Haarverlust, Parodontitis, Wassereinlagerungen, Besenreiser und andere Schwangerschaftsprobleme verursachen.

Deine Haut kann über zahlreiche Schweiß- und Talgdrüsen ebenfalls Säuren und Schadstoffe ausleiten. Dafür ist es wichtig sie nicht mit Deos, Cremes und Lotionen zu belasten. Eine basische Körperpflege, die sich an der Natur orientiert, unterstützt deine Entsäuerung über die Haut und lässt deine Haut zudem samtig weich werden. Erklären lässt sich diese Wirkung mit der Triebkraft der Osmose.

Am Effektivsten hierfür ist ein basisches Vollbad. Zusätzlich kannst du auch basische Fußbäder und Peelings anwenden.

Generell zu sagen ist, dass eigentlich nichts auf deine Haut gehört, was du nicht auch essen würdest… 🙂

 

 

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 Das Basenbad

Ein Basenvollbad wirkt osmotisch und regt damit deine Haut zur Entsäuerung an. Zudem unterstützt es die Elastizität deines Bindegewebes.

Anwendung:

Ich empfehle dir ein wöchentliches basisches Vollbad für mindestens 45 Minuten, gern auch länger um die Wirkung zu intensivieren, aber nur wenn dein Kreislauf es mitmacht und du dich wohl dabei fühlst. Für eine längere Badezeit lege dir Getränke, etwas Obst, ein Buch oder entspannende Musik bereit. Mit Kerzen und ätherischen Ölen kannst du es dir richtig gemütlich machen. Vor dem Einlassen des Badewassers solltest du die Badewanne gut ausspülen, um eventuelle Putzmittelrest zu entfernen. Die Badetemperatur sollte nicht höher als die deines Körpers sein, um die osmotische Wirkung nicht zu behindern und eine Überwärmung für dich und dein Kind zu verhindern. Auch Unterkühlungen durch zu kaltes Wasser solltest du vermeiden. Ich empfinde eine Badetemperatur von 36 bis 37,5 °C als ideal. Ins eingelassene Wasser kommen nun spezielle basische Zusätze (z.B. „Meine Base“ von P. Jentschura), nach der Dosierungsanleitung des Herstellers. Der pH-Wert des Wassers sollte zu Beginn zwischen 8,5 und 9 liegen und du solltest ihn mittels Teststreifen vor dem Baden überprüfen. Durch die stattfindende Entsäuerung und eventuelles Nachfüllen von warmem Badewasser wird der pH-Wert im Verlauf des Badens absinken. Du kannst bei einer längeren Badedauer den pH-Wert des Wassers durch eine weitere Zugabe von Basenpulver wieder erhöhen. Achte darauf, dass du im empfohlenen pH-Wert Bereich bleibst! Während des Badens solltest du unbedeckte Körperstellen immer wieder mit basischem Wasser übergießen. Du kannst sie auch mit einem ins basische Badewasser getauchten Handtuch zudecken. Zudem solltest du deinen Körper ab und zu mit einem Waschlappen abreiben, um gelöste Hautschüppchen zu entfernen, die Durchblutung zu fördern und damit den Abtransport der Schlacken zu aktivieren. Konventionelle Badezusätze und Shampoos behindern die Entsäuerung deines Körpers, können zu Wechselwirkungen mit dem Basenpulver führen und sollten vor, während und nach dem Baden nicht verwendet werden.

Im Anschluss an das Bad solltest du deine Haut nicht abduschen und abtrocknen. Schlüpfe in einen Bademantel und lass die Haut allein trocknen. So bildet sich ein basischer Film auf der Haut, der den Körper noch weiter zum Entsäuern anregt.

Für die Zeit nach dem Baden plane dir eine längere Ruhepause ein! Ich bin nach einem Basenbad meist geschafft. Für mich ist der Abend daher die beste Zeit ein Basenbad durchzuführen.